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Brandenburger Tor

Brandenburger Tor Der neue preußische König Friedrich Wilhelm II. macht mit einem architektonischen Paukenschlag auf sich aufmerksam und lässt 1789 - 1791 einen bis dahin weitestgehend unbekannten Architekten ein Stadttor herein in seine Residenz Berlin errichten. Carl Gotthard Langhans wird dabei eines der bedeuteten Frühklassizistischen Bauwerke in Preußen errichten. Die Propylen, dass Eingangstor zum Tempelbezirk der Akropolis in Athen, wird dabei Pate stehen. Der junge Johann Gottfried Schadow gibt eine Friedensgöttin als Quadriga dazu. 1814, nach dem Sieg über Napoleon Bonaparte, wird aus ihr durch Umdeutung eine Siegesgöttin. Lorbeerkranz, das Eiserne Kreuz und der preußische Adler ergänzen seit dieser Zeit die Figurengruppe. Schwer beschädigt durch den II. Weltkrieg, wird die Quadriga neu aufgebaut und wieder - diesmal ohne Kreuz und Adler - auf das Tor gesetzt. Der Fall der Berlin Mauer am 9. November 1989 und die Wiedervereinigung der beiden Stadthälften geben dem Brandenburger Tor eine vollständige Quadriga zurück. Wenn Sie heute durch das Brandenburger Tor spazieren, gehen Sie am Besten durch die Mitte des Tors - das war bis 1918 nur preußischen Königen und Deutschen Kaisern erlaubt.