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Blick von einem Kranhaus auf das rechtsrheinische Köln

Bis ins späte 19. Jahrhundert existierte Köln nur auf der linksrheinischen Seite. Erst seit der Eingemeindung des rechtsrheinischen Städtchens Deutz im Jahr 1888 fließt der Rhein durch Köln hindurch. Die Römer errichteten hier bereits Anfang des 4. Jahrhunderts ein Militärlager. Dieses „Castel Divitia" sollte einen Angriff von der rechtsrheinischen Seite aus auf die „Colonia" abwehren. Nach Abzug der Römer entwickelte sich Deutz zu einem eigenständigen Ort, und so kommt es, dass es auch hier römische und mittelalterliche Ausgrabungen zu sehen gibt. Der Stadtteil Deutz gehört zur Kölner Innenstadt, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich hier auch die Lanxess-Arena befindet, Deutschlands größte Veranstaltungshalle mit 18.000 Plätzen, zu erkennen auf dem Bild an dem großen henkelförmigen Bogen. In Köln wird diese Halle, in denen zahlreiche Sport-, Karnevals- und Musikveranstaltungen stattfinden "Henkelmännchen" genannt. Neben dem Sitz des Kölner Polizeipräsidiums befinden sich im rechtsrheinischen Teil Kölns auch der Standort der Kölnmesse und ein Teil der Kölner Stadtverwaltung. Letztere sitzt in dem lang gestreckten Gebäude mit der vertikalen Fassadenbetonung links neben dem „Henkelmännchen". Das massige Hochhaus am Brückenkopf der Deutzer Brücke gelegen, ist das ehemalige Lufthansagebäude, was mittlerweile entkernt ist und zu modernen Büros umgebaut wird. Von hier aus wird man demnächst einen fantastischen Blick auf das gesamte Kölner Rheinpanorama, inkl. Dom- und Rheinhafenblick genießen können. Im Vordergrund ist die Severinbrücke zu sehen, die erste neue Brücke, die nach dem 2. Weltkrieg gebaut wurde.