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Panorama vom rechtsrheinischen Köln aus

Der Rhein ist seit 2000 Jahren eine Lebens- und Gefahrenquelle zugleich. Köln gehört zu den Städten Europas die am meisten von Hochwasser betroffen ist. Mittlerweile hat sich die Stadt entlang ihrer 67 km langen Uferflächen mit einem aufwendigen Hochwasserschutz bis auf 11.30 Meter Kölner Pegel geschützt. Dieser Wert wird auch als „Jahrhunderthochwasser" bezeichnet und kommt statistisch alle 100 Jahre vor. Ein Spaziergang oder eine Fahrradtour am Rhein entlang eröffnet immer neue Blickwinkel auf die Stadt. War es bisher der Kölner Dom, der zusammen mit der Altstadt und den Kölner Brücken das Stadtpanorama geprägt hat, so ist mit dem Umbau des Rheinauhafens ein modernes Wahrzeichen des 21. Jahrhundert hinzugekommen: Die Kranhäuser. Ihren Namen verdanken sie ihrer Form, die der eines Kranes nachempfunden ist. Dennoch ragen die 60 Meter hohen Gebäude nicht über das Wasser hinaus, sondern schließen bündig ab mit der Kaimauer. Zwei werden als Bürostandort genutzt mit jeweils 16.000 m² Mietfläche, während sich im Wohnkranhaus mehr als 130 luxuriöse Eigentumswohnungen befinden. Die Kölner haben den Kranhäusern auch schon einen Platz in ihrer Stadtgeschichte eingeräumt: Sie werden das „Dreigestirn" genannt! Wem dieser Ausdruck völlig unbekannt ist, sollte diese Wissenslücke bei einer Stadtführung durch Köln schließen!