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Lutherhaus

Das Lutherhaus wurde als Augustiner-Kloster ab 1504 erbaut. Über 35 Jahre war es die Hauptwirkungsstätte Martin Luthers. Hier lebte er seit seiner Ankunft in Wittenberg im September 1508, zunächst als Mönch, ab 1525 dann zusammen mit seiner Familie. Hier hatte er seine „reformatorische Entdeckung“, hier hielt er Vorlesungen vor Studenten aus ganz Europa, hier entstanden seine Schriften, die die Welt veränderten. Seit 1883 ist das Lutherhaus als Museum für Besucher geöffnet und heute das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt.

Das Lutherhaus ist das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt. Eine besondere Anziehungskraft besitzt für viele Besucher seit jeher das Gebäude selbst. Eine besondere Aura entfaltet die Lutherstube, die weitgehend im Originalzustand erhalten geblieben ist. Hier fanden die berühmten Tischgespräche des Reformators statt. Im diesem Raum fühlen sich die Besucher direkt in die Zeit Luthers versetzt. Weitere eindrucksvolle Räume sind das Refektorium und der Große Hörsaal mit seiner prachtvollen Ausstattung.

Die Dauerausstellung erzählt vom Leben und Werk des Reformators, aber auch vom familiären Alltag und der reichen Wirkungsgeschichte. Ausgestellt werden ausschließlich originale Exponate. Zu den herausragenden Objekten zählen Luthers Predigtkanzel aus der Stadtkirche, eine Mönchskutte Luthers, die Zehn-Gebote-Tafel von Lucas Cranach oder auch der so genannte „Gemeine Kasten“.

Das Lutherhaus beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen zur bildlichen Lutherrezeption von 1546 bis 1983.

Das Lutherhaus steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes.