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Thesentür

31.10.1517 Thesenanschlag
Martin Luther soll seine berühmten 95 Thesen am 31. Oktober des Jahres 1517 an die Tür des Haupteingangs der Schlosskirche geschlagen haben. Dieses Szenario gilt zwar heute als historisch unsicher und ist möglicherweise der Legendenbildung nach Luthers Tod zuzurechnen. Dennoch bleibt das Bild des Kirchenportals unlösbar verbunden mit dem dramatischen Verlauf der Reformation, der hier seinen Ausgang genommen hat.

Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll in Wittenberg unter dem Vorsitz des ehrwürdigen Vaters Martin Luther, Magisters der freien Künste und der heiligen Theologie sowie deren ordentlicher Professor daselbst, über die folgenden Sätze disputiert werden.

In der Kirche haben Martin Luther und sein Freund Philipp Melanchthon ihre letzte Ruhe gefunden, ihre Gräber können im Kircheninneren besichtigt werden. Die Wittenberger Schlosskirche ist verzeichnet als UNESCO Welterbe.

Der ''Thesenanschlag'', bei dem, so die Überlieferung, Martin Luther seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 eigenhändig an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll, wird erstmalig erwähnt von Luthers Sekretär, der 1540 in einer Bearbeitungsnotiz zum Neuen Testament von der Bekanntmachung der Thesen an den Türen mehrerer Wittenberger Kirchen berichtet.