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Engelsburg

Die Engelsburg (italienisch Castel Sant'Angelo oder Mausoleo di Adriano) wurde von Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) 135 n. Chr. als Mausoleum errichtet. Im Jahre 193 n. Chr. wurde der Bau von Kaiser Septimus Severus (146-211 n. Chr.) vollenden. Bei den Eroberungszügen der Germanen wurde die Engelsburg, durch ihre günstige Lage, zur stärksten Festung Roms ausgebaut - im Auftrag des Kaisers Lucius Domitius Aurelianus (214-275 n. Chr.). Im Jahre 590 n. Chr. hatte Papst Gregor der Große eine göttliche Vision: ein Engel erschien ihm über den Festung und kündigte das Ende der damals herrschenden Pest an, indem er sein Schwert in die Scheide steckte - dargestellt in der bronzenen Engelsstatue aus dem Jahre 1753 auf der Spitze des Baus - somit erhielt das Mausoleum den heutigen Namen: Engelsburg. Heute befinden sich in der Engelsburg 58 Säle mit Fresken, Kapellen, Schatzkammer, Waffensammlung. Berühmt wurde Engelsburg durch die Päpste selbst: Ab dem 10. Jahrhundert diente die Festung den Päpsten als Zufluchtsort. Der erste war der Papst Gregor VI., der sich hier vor Kaiser Heinrich IV. 1084 verschanzte. 1277 veranlasste Papst Nikolaus III., die Festung mit dem Vatikan durch einen unterirdischen Gang zu verbinden, um die Fluchtsmöglichkeiten zu verbessern.