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Römische Theater in Ferento

Weniger als acht Kilometer von der Stadt Viterbo sind die Ruinen der Stadt Ferento (Ferentium) erhalten, eine archäologische Stätte von großer Bedeutung die von der ersten etruskischen Siedlung bis später römischen Reiches bezeugt. Das Gebiet war - aus dem vierten Jahrhundert - eine etruskische Siedlung, dann durch römischen Eroberung im Jahr 310 v. Chr. ein Gebiet der römischer Autorität. Die Stadt Ferentum entstand am Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr. als Kolonie, und hatte die größte Entwicklung vor allem unter Kaiser Augustus. Zwischen dem ersten und zweiten Jahrhundert A. D. wurden hier viele Bauwerke gebaut. Der Stadt verfällt mit dem Ende des Römischen Reiches, bis in frühem Mittelalter, als Bischofssitz, wieder eine Bedeutung erlangte. Ferento wurde später von Viterbo im Jahre 1172 zerstört wegen angeblicher Ketzerei. Im Hinblick auf die Ausgrabungen wurden die Reste der Ferento meist auf Licht am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gebracht.

Ferento kostbarste Zeugniss der römischen Epoche, perfekt erhalten, ist der römische Theater, als Überreste der Vergangenheit, umgeben von viel Grün und ruhig in der Landschaft eingegliedert, sorgt für einen unvergesslichen Aufenthalt zwischen Natur und Geschichte.

Das Amphitheater, Theater und das Forum wurden in der augusteischen Kaiserzeit errichtet, öffentliche Bäder und die Fertigstellung des Theaters sind auf dem zweiten Jahrhundert. Gerade das Theater ist die besterhaltene Denkmal der alten Ferento und ist immer noch für Aufführungen der Sommersaison genutzt. Der Zuschauerraum ist von 26 Bögen umgeben, unter Beifügung der Halbkreis des Orchesters. Auf der Bühne wurden die Nischen mit den Statuen der Musen geschmückt, (die sich heute im Museo Civico di Viterbo befinden).